
Wie man die richtige Temperatur für die Erhitzung von PET-Präformen bei Reggiani-Maschinen erreicht
Wenn Sie Reggiani-Maschinen verwenden, kennen Sie das Problem. Die PET-Präformen müssen genau auf die richtige Glasübergangstemperatur erhitzt werden – doch es gibt eine sehr schmale Grenze zwischen „perfekter Erhitzung“ und „Verbrennung der Präformen“. Wir liefern Ihnen nicht einfach nur Lampen und wünschen Ihnen viel Erfolg. Tatsächlich justieren wir das Spektrum der ausgestrahlten Energie.
Warum die physikalischen Aspekte wichtig sind
Die meisten herkömmlichen Infrarotlampen sind ineffizient. Sie strahlen Energie in Wellenlängen ab, die vom PET-Kunststoff einfach ignoriert werden. Das ist wie versuchen, einen Raum mit einer Taschenlampe zu heizen. Wir gehen anders vor: Wir konzentrieren uns auf die spezifischen Wellenlängen, die der Kunststoff tatsächlich absorbiert. Durch Anpassung des Durchmessers des Wolframfilaments sowie des Drucks des Halogengases kann man die Emissionskurve beeinflussen. Das Ergebnis? Die Wärme gelangt direkt in die dicke Basis der Präform, ohne dass die dünnen Wände beschädigt werden. So wird eine viel ausgewogenere Erhitzung erreicht.
Die Technologie hinter den Lampen
Wir produzieren diese Lampen für intensive Heizprozesse. Wir verwenden Quarzglas mit speziellen Beschichtungen, die die Energie zurückwerfen und sie direkt auf die Präformen lenken. In diesen Öfen ist immer wenig Platz. Je nach Aufbau der Maschine verwenden wir R7- oder SK15-Anschlüsse. Diese Anschlüsse sind dafür ausgelegt, hohe Ströme ohne Schäden zu bewältigen. Aber Vorsicht: Wenn Sie ein 400-V-System verwenden, können diese Lampen sehr aggressiv reagieren. Ihre Kühllüfter müssen daher in der Lage sein, die entstehende Wärme abzuführen. Wenn der Luftstrom zu gering ist, kann der Lampenkörper selbst beschädigt werden.
Praktische Anwendung
Es handelt sich dabei um einfache Ersatzlampen. Man nimmt die alte Lampe heraus, verbindet sie neu mit dem Stromnetz und justiert die Leistungs-Einstellungen. Einfach. Aber es gibt einen Haken: Wenn man versucht, die Spannung erhöhen, um mehr Wärme zu erzeugen, zerstört man dadurch die Lampen. Bei einer Nutzung bei 110 % der Nennspannung verkürzt sich die Lebensdauer der Lampen um ein Drittel. Das lohnt sich einfach nicht. Bleiben Sie bei der Nennspannung. Wenn das Spektrum richtig eingestellt ist, verringern sich die Bearbeitungszeiten, und die lästigen Fehler wie Perlenoptik oder Verbrennungsstellen verschwinden.