
Hören Sie auf, in ein eiskaltes Badezimmer zu gehen!
Niemand mag es, wenn die kalten Fliesen einem schon morgens direkt auf die Füße treffen. Wir alle kennen dieses Gefühl. Deshalb verzichten wir auf die alten mechanischen Schalter und nutzen stattdessen Infrarotheizungen, die mit Smart-Home-Systemen verbunden sind. Das Ziel ist einfach: Man tritt ein – und es ist bereits warm. Kein Zittern mehr nötig.
Wie die Heizung tatsächlich funktioniert
Das Tolle daran: Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft zu erwärmen – was sehr lange dauert. Infrarotheizungen sind anders. Sie strahlen Energie ab, die direkt auf einen selbst sowie auf das Handtuch und den Boden wirkt.
Wir verwenden Kurzwellenemitter, denn sie arbeiten unglaublich schnell. Wenn man einen Knopf auf dem Handy drückt oder der Sprachassistent beauftragt wird, den Raum zu heizen, heizen sich die Filamente innerhalb von Sekunden auf. Man muss nicht warten, bis sich die Luft zirkuliert hat – man spürt die Wärme sofort.
„Intelligente“ Steuerung
Um diese Heizgeräte in das eigene Heimsystem einzubinden, verzichten wir auf die unpraktischen mechanischen Schalter. Stattdessen verwenden wir WLAN-gesteuerte Module oder intelligente Controller. Dadurch kann man beispielsweise eine Routine einrichten: Der „Morgenmodus“ schaltet die Heizung fünf Minuten vor dem Weckzeitpunkt ein. Wenn man aus dem Bett steigt, ist das Badezimmer bereits angenehm warm.
Aber man muss vorsichtig sein: Wenn man diese Heizgeräte zu 100 Prozent in einem kleinen Raum einschaltet, wird es dort viel zu heiß. Es könnte sogar zu einem Ausfall des Sicherungssystems kommen oder der Deckenbelag beschädigt werden. Um das zu vermeiden, verwenden wir sogenannte PWM-Technologie – dadurch bleibt die Temperatur konstant und angenehm, ohne dass das Badezimmer zu einer Sauna wird.
Ein paar Dinge, auf die man achten sollte
Es ist nicht alles so einfach wie „einstecken und los“. Bei der Installation von Smart-Technologien im Badezimmer muss man auch mit Dampf und Feuchtigkeit umgehen. Wasser und Elektronik passen nicht zusammen. Deshalb platzieren wir die Steuermodule in IP-geschützten Gehäusen, damit die Feuchtigkeit nicht an die Schaltplatinen gelangt.
Noch ein Tipp: Diese Heizgeräte verbrauchen viel Strom. Wenn mehrere davon gleichzeitig eingeschaltet werden, entsteht ein großer Stromanstieg. Stellen Sie sicher, dass Ihre Sicherungen diesen Strombedarf bewältigen können – sonst verbringen Sie Ihren Morgen damit, in einem dunklen Raum zu sitzen, während die Sicherung ausgeschaltet ist.